Freundschaft – das zählt: sein können, wie man ist, blind vertrauen, ehrlich sein

By --> 8. August 2017Publikumspresse

München, Juli 2017 – Jeder dritte Deutsche (33 %) hat in seinem Umfeld enge Freunde und 44 Prozent, etwas weiter gefasst, Freunde und Bekannte. Und obwohl die Partnerschaft für den Großteil der Deutschen (59 %) die wichtigste Beziehung ist, nehmen Freunde einen bedeutenden Stellenwert ein – besonders für Singles. Mehr als die Hälfte sagt: „Freunde sind mindestens genauso wichtig wie die eigene Familie.“

„Dass man so sein kann, wie man ist“, lautet mit 44 Prozent die meistgewählte Antwort der Deutschen auf die Frage von mydays, was ihnen an einer Freundschaft am wichtigsten sei. Der Erlebnisgeschenkeanbieter hat für seine Gemeinsamzeit-Studie 2017/18 über das Marktforschungsinstitut Statista 1.000 Deutsche ab 18 Jahren repräsentativ zum Thema Freundschaft befragt. Dabei mussten sich die Umfrageteilnehmer auf die (bis zu) drei wichtigsten von insgesamt elf Aspekten konzentrieren. Auf Platz zwei landet mit 37 Prozent „blindes Vertrauen“ und auf dem dritten Platz (33 %), dass man dem anderen ganz offen seine Meinung sagen kann. 29 von 100 Befragten ist in einer Freundschaft wichtig, dass sie sich wirklich zuhören können und ebenso vielen, dass man für einander bedingungslos da ist.

Gemeinsam Zeit verbringen, lachen, wertschätzen
Zusammen lachen und auch einen Streit überstehen können, das ist für je 23 Prozent der Deutschen in einer Freundschaft bedeutend. Und rund jedem Fünften ist es besonders wichtig, gemeinsam Zeit zu verbringen (21 %) und sich wertgeschätzt zu fühlen (18 %), zeigt die mydays-Studie. Als Freunde gemeinsame Interessen und Hobbys zu haben, ist für 14 Prozent der Umfrageteilnehmer relevant und nur 8 Prozent schätzen besonders, wenn sie sich geborgen fühlen.

Fast jeder Zweite: Freunde so wichtig wie Familie
Doch welchen Stellenwert nimmt Freundschaft im Vergleich zur Familie ein? Für 42 Prozent aller Deutschen sind die Freunde mindestens so wichtig wie die eigene Familie und bei den Befragten ohne Partnerin oder Partner sind es sogar 54 Prozent. Für 16 Prozent der Singles sind gute Freunde sogar ganz klar wichtiger, damit liegen sie auch hier über den Umfrageteilnehmern mit Beziehung (11 %). Und wie oft verbringen die Deutschen ihre Zeit mit den Menschen, die ihnen wichtig sind? Über die Hälfte (55 %) verbringt mit dem engen Freundeskreis fast so viel bzw. genau so viel Zeit wie sie möchten, nur 16 Prozent bedauern, dass sie sich (viel) zu selten sehen. 29 Prozent bewegen sich mit ihrer Zeit-Zufriedenheitseinschätzung im Mittelfeld. Bei Freunden und Bekannten sieht man eine Verschiebung: Hier treffen sich mit 44 Prozent etwas weniger (fast) so oft wie sie wollen und immerhin 29 Prozent gestehen, dass sie sich (viel) zu selten sehen. Die Umfrageteilnehmer konnten ihre Angaben auf einer Skala von 1 (= wir sehen uns leider viel zu selten) bis 5 (= wir sehen uns so oft wie wir wollen) machen.

Über die Gemeinsamzeit-Studie 2017/18
Die Gemeinsamzeit-Studie ist eine umfangreiche repräsentative Online-Befragung des Erlebnisgeschenke-Anbieters mydays in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista. In dieser Studie geht es um Leben, Glück und Zufriedenheit, um zwischenmenschliche Beziehungen, gemeinsame Erlebnisse, Wünsche, Hoffnungen und die Bedeutung von Geschenken. Befragt wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren im Befragungszeitraum 8. bis 17. Mai 2017.